Zu guter Letzt wollte ich ja noch einmal auf deine Aussage von vor 12 Jahren zurückkommen, du würdest nie wieder etwas als Grafiker machen. Zu meinem ungeheuren Glück hast du da ja eine Ausnahme gemacht – die Werbung für deinen „Chefe“. Und da hat sich noch einmal anders gezeigt, wie kreativ und voller Ideen du bist. Das 6 Meter lange Banner, welches wir mal bei Poertgen Herder ins Treppenhaus gehängt haben, zahlreiche Flyer, der Aufsteller für Behzads Kaffeestand auf dem Wochenmarkt – ach, dessen Waffelwagen hast du ja auch noch im Vorbeigehen gebaut – und vor allem die perfekte Werbung auf meinem Bulli … alles dein Werk. Und vor allem hast du dabei das großartige Konzept um den Tischler* mit dem (nicht Gender-), welches die wunderbare Grafikerin Marei Holmer schon vor Jahren für mich entworfen hat, immer weitergeführt. (Verzeih mir, liebe Marei, dass ich da immer meinen Gesellen zum Tischler-Salär statt dich beansprucht habe – danke, dass wir das durften!) Selbst Peter Wattendorffs Porträt von mir, welches ja ein bisschen in die Jahre gekommen ist, hast du neben seinen tausend phantastischen Fotos – danke, Peter – immer wieder super in Szene gesetzt … und Texte hast du auch noch gemacht …
So! Wenn ich das alles noch einmal lese, frage ich mich, wie ich es ohne dich eigentlich aushalten soll. Aber tut man das nicht oft bei Trennungen? Toll ist: Wir bleiben ganz sicher Freunde – das schaffen die wenigsten Paare! Tschüss, mein bester „Lieblingsgeselle“, ich wünsche dir das Allerbeste für alles, was kommt!
Dein, hoffentlich immer noch „Lieblingsmeister“
Karsten