Workshop-Termine
Aktuelle Informationen

Die aktuellen Termine für die Workshops findet ihr hier. Die ersten Termine für sind auch schon ausgebucht – vielleicht eine geeignete Idee als gemeinsame Familienaktivität oder als ganz besonderes Date? Auch als Gutschein erhältlich!

Individuelle Workshops machen Ihre ganz persönlichen Träume möglich. Bei Fragen sprecht uns gern an — wir freuen uns auf euch!

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Vier Geschwister, vier Workshops, vier ganz persönliche Möbelstücke
Vier Gewinnt

Im letzten Workshop fragte ein Gast, was denn mein specktakulärster Workshop bisher gewesen sei. Bei den vielen spannenden Geschichten – vom Schaukelstuhl mit Mr. P. über die Weihnachtskrippe aus dem alten Holz vom Opa, den „Barcelona Pavillon“ von Mies van der Rohe als Vogelhäuschen, das ganze Wohnzimmer mit Jessica und den drei Meter langen Tisch aus History Wood – fiel mir eine spontane Antwort schwer.

Aber der vierfache Familien-Workshop mit Jonas, Annika, Marie und Nina, den Kindern der Familie Lüttke, ist schon eine meiner tollsten Workshop-Geschichten und war für viele Familien eine Inspiration.

Dreimal durfte jeweils ein Teenager drei bis vier Tage Werkstattluft schnuppern und ein Möbel seiner Wahl bauen – was für ein nachhaltiges und großherziges Geschenk zur Konfirmation. Ein bisschen haben sich die stolzen Eltern aber auch selbst mitbeschenkt: Ein Elternteil war, mit einem lieben Opa oder Paten im „Schlepp“, immer mit dabei und hat das jeweilige Projekt begleitet.

Manchmal durften die „Großen“ auch mit anfassen, aber oftmals nutzten sie die Zeit auch zum Austausch untereinander, zum Fotografieren oder einfach, um Werkstattluft zu schnuppern. Ein bisschen ist es ja immer wie live bei der „Sendung mit der Maus“.

Beim vierten Workshop kam dann Nina zum Zug, die schon etwas älter war und den Workshop kurz vor dem Abi als Inspiration für ihr Architekturstudium gesehen hat.

Jetzt habe ich aber genug erzählt und lasse mal die Akteure selbst zu Wort und Bild kommen und freue mich auf die nächsten Familien-Events.

JONAS
Lange kam ich mit der kleinen Nische in meinem Zimmer nur beim Staubsaugen in Kontakt, und es ist vor diesem Hintergrund sicherlich verständlich, dass sie nicht direkt meine Lieblingsnische war (eigentlich überhaupt nicht). Die Nische hatte auch keinen wirklichen Zweck; Ursache ihres Daseins waren eher die architektonischen Gegebenheiten unseres Hauses – in anderen Worten: Da war halt noch ein bisschen Platz, gerade groß genug, um Staub anzusetzen, aber nicht ausreichend groß, um zum Beispiel ein normales Ikea-Regal reinzustellen.

Von meinen Eltern bekam ich dann einen einwöchigen Tischler*-Workshop bei Karsten Schillings geschenkt, an dem ich gemeinsam mit meinem Vater teilnahm. In dieser Woche entstand ein Bücherregal, das in seiner Gestaltung ganz an meinen Wünschen – und ganz am Raum, den besagt Nische bietet – orientiert wurde. Und mit dem Aufbauen dieses Regals ist die Nische zum Highlight meines Zimmers avanciert.

Staub wischen muss ich dort immer noch (sogar mehr als vorher, ehrlicherweise, auf jedem Regalbrett einzeln). Aber neuerdings tue ich das gerne, weil das Ergebnis nicht mehr eine zwar saubere, aber ziemlich nutzlose Nische, sondern ein sauberes und wunderschönes Bücherregal ist – und das ist mir den Aufwand wert!

Viel schöner ist aber eigentlich, dass ich mit dem Regal auch noch die Geschichte seiner Herstellung verbinde: Die Woche gemeinsam mit meinem Vater in Karstens Werkstatt, die Tatsache, dass es Karsten wider jede meiner Erwartungen gelungen ist, mich trotz meines völligen Fehlens handwerklicher Begabung sehr aktiv in den Handwerksprozess einzubinden … all das sind Erinnerungen, die ich mit dem reinen Kauf eines Regals niemals hätte machen können!

ANNIKA
Zu meiner Konfirmation bekam ich den Tischler*-Workshop bei Karsten geschenkt. Ich hatte die Vorstellung eines Näh- und Schreibtisches, der Platz für zwei Nähmaschinen, jegliches Zubehör und meine Schulsachen bietet. Außerdem sollte er genau in eine kleine Nische in meinem Zimmer passen und dabei noch möglichst platzsparend sein. Trotz meiner vielen (und nicht gerade einfachen) Wünsche machte sich Karsten gleich viele Gedanken und hatte einige tolle Ideen. Zusammen entschieden wir uns für einen besonders tiefen Tisch mit viel Stauraum in verschieden großen Fächern und einer ausziehbaren kleineren Tischplatte, die gleichzeitig als Schublade dient.

Als wir dann über ein verlängertes Wochenende in Münster waren, kam mir das Projekt tatsächlich gar nicht so kompliziert vor, wie es eigentlich war, weil Karsten im Vorfeld alles detailliert ausgearbeitet hatte.

Er erklärte mir alles genau, sodass ich jeden Arbeitsschritt verstehen und sogar alle Maschinen selbst (natürlich mit seiner Hilfe) bedienen konnte. Das hat mir besonders Spaß gemacht! Zwischendurch gab es immer leckeres und von Karsten selbstgemachtes Essen.

Nach vier Tagen war der Tisch dann wirklich komplett fertig. Da wir ihn mit dem Auto transportieren mussten, hatte Karsten es extra so konzipiert, dass der Tisch aus mehreren Einzelteilen besteht, die wir zu Hause ganz leicht zusammenbauen konnten. Ich bin immer noch total zufrieden mit meinem Tisch und ich habe auch noch nirgendwo etwas Vergleichbares gesehen. Ein echtes Unikat also und perfekt auf meine Anforderungen zugeschnitten.

MARIE
Zu meiner Konfirmation habe ich von Eltern und Paten einen Tischlerworkshop mit Karsten Schillings geschenkt bekommen. Nach der Konfirmation war es besonders schön, durch den Tischlerworkshop gemeinsam etwas mit meinem Paten machen zu können. Die drei Tage in Münster, an denen ich meinen Kleiderschrank selbst tischlern konnte, haben mir sehr viel Spaß gemacht. Darüber, dass ein vierter Tag aus Zeitgründen drangehängt werden musste, war ich deswegen mehr als froh! Auch jetzt bin ich noch sehr zufrieden, gerade weil ich meinen Schrank selber planen konnte alles mitentscheiden durfte.

Meine älteren Geschwister hatten bereits zu ihrer Konfirmation einen Tischlerworkshop bei Karsten geschenkt bekommen. Damals hatte ich daran noch kein großes Interesse. Mit der Zeit habe ich mich aber immer mehr für Architektur, Gestaltung und Einrichtung interessiert.

Zu meinem 17. Geburtstag bekam ich dann auch einen Gutschein für einen Tischlerworkshop bei Karsten. Ich wollte gerne eine Kommode bauen und hatte schon einige Ideen und Inspirationen auf Pinterest gesammelt, die ich Karsten vorher geschickt habe. Gemeinsam haben wir daraus meine eigene Kommode geplant. Sogar die passenden Griffe hat Karsten aus Indien mitgebracht.

Der Workshop ging über drei Tage und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders schön fand ich, dass ich meine eigenen Vorstellungen umsetzen und dabei so viel selbst machen konnte. Am Ende hatte ich eine Kommode, die genau so geworden ist, wie ich sie mir vorgestellt hatte.